KLICK-Blog
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HutAuf behütet Filmstars
Herstellerin Sandra Lausberg hat die Hüte für "Diamantenhochzeit" gestaltet
Sandra Lausberg ist eine der letzten Hutmacherinnen Deutschlands. Die Modistenmeisterin hat ihr Handwerk von der Pike auf gelernt. Und jetzt hat sie die sieben Hauptdarsteller der flotten Krimi-Komödie "Diamantenhochzeit" behütet. Der Film wurde in Aachen gedreht und hat am 9. April (20.30 Uhr, Eden-Palast, Aachen) Premiere. Der offizielle Start in den Kinos ist am 3. Juni.
"Es war Stress, aber auch ein herrlicher Spaß, so eng mit den Stars des Films arbeiten zu können. Sie erhalten ihren Hut zur Filmpremiere als Überraschung. In den Gesprächen mit den Künstlern haben diese durchgehend um einen tragbaren, schlichten Hut gebeten. Trotzdem habe ich den einen oder anderen Hingucker eingearbeitet. Keiner der Darsteller kennt den Entwurf, der speziell auf ihn und seine Premierengarderobe abgestimmt wurde."
Die Darsteller Marleen Lohse, Anja Franke, Uta Maria Schütze, Martin Brambach, Jörg Pohl, Helmut Rühl und Udo Kroschwald können sich auch in dieser Hinsicht auf den 9. April freuen. Lausberg stiftet die Hüte im Wert von insgesamt 3000 Euro als Sponsoring für den Film.
Auf KLICK-Germany haben wir auch einige der originellen Hüte von HutAuf im Angebot.
Doppelerfolg für Botta-Design
Herzlichen Glückwunsch von KLICK-Germany
Die schönen Uhren von Botta-Design gibt es schon lange hier auf KLICK-Germany. Einer unserer Stamm-Hersteller sozusagen.
Als ich heute mal wieder eine Pressemitteilung bei LifePR einstellen wollte, las ich folgende Meldung:
"In diesem Jahr gehen gleich zwei Red Dot Design-Awards an Botta-Design. Prämiert wurde das Modell Argos-Lumen mit patentiertem Nachtleuchteffekt sowie die neue Tres mit ihrem zeitlos modernen Design. Der Red Dot Design-Award ist eine der renommiertesten Designauszeichnungen weltweit. Er gilt als Prädikat für Produkte bei denen sich besondere Funktionalität mit herausragendem Design vereint."
Ich freue mich sehr für die Uhrendesigner aus Königstein im Taunus. Super Leistung!
Und hier gibt es die Desinger-Uhr Argos-Lumen
Gute Zeiten - schlechte Zeiten
Das Gefühlschaos von Selbständigen
Wenn ich morgens mein linkes Bein aus dem Bett schwinge, weiß ich nie, wie der Tag wird. Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage. Komischerweise kommt ein schlechter Tag selten allein.
Letzte Woche war so eine Woche der schlechten Tage. Das Wetter war noch eklig, grau und regnerisch. Der Laden, den wir uns für unser "echtes Kaufhaus" ausgeguckt hatten, wurde uns prompt vor der Nase weggeschnappt.
Von fünf Bestellungen klappten drei nicht. Manchmal löste unser Shop keine Bestellbestätigung aus. Seit der Umstellung auf die Zentralkasse ist das so. Es ist, als ob seitdem ein kleines Männchn in unserem Shop steckt, die Hände reibt und entscheidet: heute klappt es und heute klappt es nicht. Unser Programmierer verzweifelt, wir auch. Wir erleben Kunden, die bewusst Überweisung wählen, nicht bezahlen und sich wundern, warum ihre Bestellung nicht kommt. Können die denn alle nicht lesen?
Dann kommt auch noch eine traurige Mail von einer Herstellerin: Ich habe noch gar nichts bei euch verkauft. Macht es überhaupt Sinn, weiter zu machen. Und schon beginnen die Zweifel hochzukochen: Wie lange darf es dauern, bis wir von unserem Kaufhaus leben können? Muss der große Durchbruch nach zwei Jahren geschafft sein? Oder dauert es nicht viel länger, bis man ohne Geld für Werbung im Riesenmolloch Internet sich endlich einen Namen gemacht hat? Alle vergleichbaren Portale, die wir kennen, gibt es schon viel länger als uns. Letzte Woche, als das Wetter grau und Trist war, waren die kleinen Zweifelstimmchen besonders laut. Hämisch höhnten sie: Gebt auf, gebt auf! Es waren Tage, da hatte ich keine Lust auf Blogbeiträge. Tage, an denen ich verstummt bin. Und das ist selten bei mir. Denn eigentlich bin ich ein hoffnungsloser Optimist.
Doch dann begann die Sonne zu scheinen. Und es war wie ein Wunder: die nervenden Stimmchen sind weg und Udo Lindenberg krächzt laut in meinem Kopf: "Ich mach mein Ding, egal was die andern sagen..." Ja, Udo, wir machen unser Ding, wir machen KLICK-Germany. Denn wir lieben unser Portal, lieben die Menschen, die dahinter stehen, lieben ihre Geschichten und ihre Produkte. Bei Sonne leuchtet alles wieder. Neue Partner haben sich angemeldet, eine Kooperation mit SUPERillu wird demnächst starten, drei neue Ladengeschäfte stehen auf unserer Favoriten-Liste.
Gute Zeiten - schlechte Zeiten. Wer selbständig ist, kennt diese Achterbahn der Gefühle. Gottseidank kommt auch ein guter Tag nur selten allein. Ab jetzt gibt es wieder mehr Blogbeiträge, versprochen!
P.S.: Steffi Jammer, unsere Praktikantin, hat neue Fotos von uns gemacht. Wir brauchten sie für ein Mittelstands-Magazin, das ein Interview mit uns gemacht hat.
Pro und Contra: Zur GartenLust nach Köln
Lohnt sich der Aufwand?
Seit drei Tagen diskutieren wir heiß, ob KLICK-Germany zu Verkaufs-Events gehen sollte oder nicht. Anlass: Vom 26. bis 28. März findet im historischen Ambiente der Kölner Rennbahn die GartenLust statt. Ein bunter Frühlingsmarkt mit Blumenhändlern, Gartenzubehör und ganz vielen Kunsthandwerkern. Für uns war der allerletzte Stand reserviert.
Doch: Sind solche Feste und Märkte der richtige Weg, um KLICK-Germany bekannter zu machen? Da prallten unsere Meinungen aufeinander. Mein Pro: Wir springen aus der virtuellen Welt ins reale Leben. Präsentieren die Produkte unserer Hersteller echten Kunden. Können von unserer Idee erzählen und die Menschen können die Produkte anfassen. Es wäre mal etwas anderes, als immer nur hier am Schreibtisch unser Kaufhaus zu bestücken. Es hätte mir Spaß gemacht. Es hat mir auch auf der Baby-Kind-Messe in Potsdam gefallen, obwohl wir nicht gerade viel verkauft haben.
Das Contra von Andreas war aber auch überzeugend. Wir fahren 600 Kilometer nach Köln. Vorher müssen wir uns die Produkte der Hersteller schicken lassen. Bei einigen - wie den Spaßvögeln - geht das gar nicht, weil sie zu empfindlich sind. Also müssten wir uns noch irgendwo treffen, um die Vögel direkt in Empfang nehmen zu können. Wir brauchen ein Zelt, das Regal, Tisch und Stühle. Das alles passt gar nicht in unser Wohnmobil. Eine Anhängerkupplung haben wir auch nicht. Der Aufwand wäre gigantisch. Rechnet sich das wirklich, sechs Tage dafür zu opfern? Sollten wir unsere Kraft nicht eher hier investieren? Neue Firmen besuchen, bereits vorhandene Videos bearbeiten, den Shop pflegen? Ist nicht das unsere eigentliche Aufgabe?
Wir haben dann abgesagt. Denn es wird ja auch bald unseren KLICK-Germany-Laden hier in Berlin geben (womöglich im Nikolai-Viertel). Da kann ich mich dann sicherlich auch mal als Verkäuferin austoben. Und dann ist es sinnvoll, auf Märkte und Messen hier in der Region zu gehen und für unseren Laden zu werben. Auf jeden Fall wird unser selbst gebauter und entworfener Messestand nicht ewig im Keller einstauben. Da bin ich mir sicher.
Tag "Zwei" auf der Messe
Die Füße tun immer noch weh - aber heute sind wir happy
Heute tun meine Füße noch mehr weh. Und heute habe ich noch mehr geredet als gestern. Gleich am morgen haben wir als erstes unser Kaufhaus umgeräumt. Noch mehr unsere Präsentation auf das Wesentliche reduziert. Statt drei Bärchen nur zwei im Fach. Alle Verpackungskartons raus, alles Überflüssige weg. Wir haben so wenig wie möglich in den Fächern gelassen. Und das war gut. So wurde unser Kaufhaus ruhiger, übersichtilicher. Und das mochten die Besucher.
So haben wir heute wieder viel gererdet, erklärt, begeistert. Wir haben auch verkauft. Viel mehr als gestern. Aber vor allem haben wir Leute getroffen, die unsere Idee toll finden, die unsere Postkarten, Kataloge gerne eingesteckt haben. Nun sind wir gespannt, was die nächsten Tage bringen. Werden die Potsdamer unsere Lieblingseinkäufer auf KLICK-Germany? Wir werden es erleben. Ab 17 Uhr wurde es ruhiger, 17.30 Uhr holten wir die leeren Kartons und begannen zu packen.
Auch wenn wir unsere Kosten bei weitem nicht eingespielt haben, auch wenn wir nicht von allen Herstellern wenigstens ein Produkte verkaufen konnten - es hat Spaß gemacht und wir hoffen auf die nächsten Tage und Wochen. Dann erst wird sich zeigen, was die Messe uns wirklich gebracht hat.





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