Brivo-Verlag: Ballon-Idee

Als Lana sieben Jahre alt war, flog ihr ein Helium-Ballon weg. Traurig schaute das Kind dem bunten Punkt lange in den Himmel nach. Das brachte Mutter Dagmar Volk auf eine Idee: Sie begann Briefe vom entflogenen Ballon zu schreiben. Jeden Tag steckte sie heimlich einen neuen in den Briefkasten und landete damit einen Riesenerfolg bei ihrer Tochter. Das war die Geburt des "Brivo-Projektes". "Ich erzählte Rainer Hitzler davon. Er war sofort begeistert." Dagmar Volk hatte den Vater von drei Kindern beim Singen im Chor kennen gelernt. Eine langjährige Freundschaft entwickelte sich. "Natürlich beschäftigten wir uns oft mit Fragen der Kindererziehung und Lernen, vor allem um das Nutzen der natürlichen Wissbegierde der Kinder. Rainer Hitzler: "Viele lange Gesprächsabende haben wir damit zugebracht Seminarhäuser zu gründen, Kreativwerkstätten, alternative Schulen und Kindergärten, Kulturkneipen, Verlage - alles nix geworden!" Aber nun hatten wir eine konkrete Idee. Rainer Hitzler: "Aus Kuku, den Dagmer für Lana erfunden hatte, wurde Brivo, der Briefvogelservice. Dagmer ist eine begnadete Zeichnerin, die liebevolle Szenen von Brivo gestaltete. Ich steuerte die Geschichten bei." Nach einem knappen halben Jahr, ca. tausend Treffen und einer Million Arbeitsstunden, war das erste Brivoset startklar. Dagmar Volk und Rainer Hitzler gründeten eine Firma, den Brivo-Verlag. Und siehe da, nicht nur die Beiden lieben Brivo, sondern inzwischen auch viele Kinder und Eltern. Übrigens: Das besondere an Brivo ist, dass er wirklich fliegen kann - in einem Heliumballon. Lernen ganz ohne zu lernen...
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