Greve Uhrendesign: Leidenschaft für Uhren

800 Kilometer liegen zwischen Flensburg, der nördlichsten Stadt Deutschlands, und Pforzheim, der Schmuck- und Uhrenstadt. Wie also kommt ein norddeutscher Banker dazu, Uhren zu entwerfen?
Christian Greve liebt mechanische Uhren. Es ist das Innenleben, das ihn fasziniert. Auf engstem Raum drängen sich winzige Rädchen und Federn, ticken leise Sekunde für Sekunde weiter. Obwohl manchmal nur wenige Millimeter groß, greift ein Teil ins andere. Höchste Perfektion. Uhren mit Seele. Der norddeutsche Bankangestellte Christian Greve sammelt Meisterstücke der Uhrmacherkunst. Doch je mehr Uhren er hatte, desto mehr reizte es ihn, selbst eine Uhr zu entwickeln. "Es sollte eine Uhr sein, die komplett von kleinen Manufakturen in Deutschland gefertigt wurde. Außer das Uhrwerk, das kommt aus der Schweiz. Ich habe jeden Arbeitsschritt dokumentiert, kann jedes Teil nachweisen, woher es kommt. Das Wichtigste jedoch: Durch den Glasboden kann man das Wunderwerk meiner Uhr beobachten. Die Greve-Uhren sind limitiert. Von der ersten Uhr gibt es nur 10 Stück!"
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