"Was ich mache, ist normal"

"Was ich mache, ist normal", sagt Wolfgang Grupp, Chef von "Trigema", des größten T-Shrit und Bekleidungsunternehmens hier in Deutschland. Tätig in einer Problembranche, in der inzwischen jeder für verrückt erklärt wird, der nicht den Großteil der Zuschneide- und Näharbeit längst in die Türkei, nach Rumänien oder besser noch nach China ausgelagert hat. Grupps Strategie dagegen: Konzentration auf Qualität. Keine Massenware, sondern Produkte, die ihren Preis haben. Produktion auch in kleinen Mengen, wenn der Kunde es wünscht. Entwickelt und geforscht wird am Arbeitsplatz. "Wenn wir das auslagern, ist unser Vorsprung irgendwann dahin", sagt Grupp, der in den 70er Jahren die Firma von seinem Großvater übernahm und sanierte. "Der Arbeitslohn ist auch in Deutschland nicht zu teuer, wenn Arbeitskraft richtig eingesetzt wird, wenn die Arbeitnehmer motiviert sind und die Leistung in ein verkaufbares Produkt eingeht. Bedingungen dafür zu schaffen ist die Aufgabe von uns Unternehmern. Nicht Macht, Marktanteile und Größe dürfen für unser Handeln bestimmend sein, sondern Solidität, Verantwortung für die Mitmenschen, Gerechtigkeit und Beständigkeit." Trigema konnte so nicht nur die Arbeitsplätze halten. "Wir haben diese in den letzten Jahren sogar auf 1200 erhöht." Tag für Tag werden bei Trigema bis zu 40.000 Artikel hergestellt.
Trigema GmbH & Co. KG
Tel. (07475) 88 - 156
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