photograeff: Spielend auf eine Idee gekommen

Mit sieben Jahren bekommt Monja Gräff ihre erste Kompaktkamera geschenkt. Mit elf Jahren zieht sie mit einer uralten, manuellen Spiegelreflexkamera auf Motivsuche. Mit 20 Jahren kauft sich Monja Gräff endlich eine moderne Spiegelreflexkamera. Und doch wird sie zunächst Erzieherin
Manchmal muss eine Idee erst wachsen, bis sie reif ist. Monja Gräff ist leidenschaftliche Fotografin. Mehr als 30 Fachbücher hat die Autodidaktin studiert. Trotzdem traut sie sich nicht, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Erst, als sie 2005 arbeitslos wird, beschäftigt sich Monja Gräff intensiver mit der Idee. Drei Jahre später macht sie sich endlich mit dem mobilen Fotostudio "photograeff" selbständig. "Ich gehe zu den Leuten, fotografiere sie in ihren Wohnzimmern, im Büro, bei der Feier." Monja hat den Schritt nie bereut. "Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht."
Fotospiele
"Eines Abends, es war eine dieser geschäftlichen Flauten, saß ich vor meinem PC, klickte mich durch meine zahlreichen Aufnahmen. Was könnte ich noch aus meinen Bildern machen?" Monja Gräff stöbert im Internet, googelt, spielt mit den verschiedenen Funktionen ihres Fotobearbeitungs-Programms. Dann hat sie eine Idee. Noch in der gleichen Nacht enstand Monjas allererste Postkarte. "Da der Markt für Postkarten ziemlich überfüllt ist, machte ich mir keine großen Hoffnungen, überhaupt Abnehmer dafür zu finden" Monja Gräff irrte sich. "Immer mehr Menschen suchen Karten, die nicht in jedem Ständer stecken." Die erste Karte ist längst vergriffen. Unterdessen hat sie mehr als 30 Karten gestaltet. "Da die Postkarten je auf 100 Stück limitiert sind, wurden auch schon Kartensammler auf mich aufmerksam."



























